Kurzhörspiel von Ursula Scheidle
"... Ich baue mir Luftinseln zwischen Himmel und Asphalt ..."
Länge: 6:40 min
Von A nach B der Liebe wegen.
Einstürzende Neubauten.
Erinnerungen an spezielle Momente.
Lächle für dich.
"... Ich baue mir Luftinseln zwischen Himmel und Asphalt ..."
Länge: 6:40 min
Von A nach B der Liebe wegen.
Einstürzende Neubauten.
Erinnerungen an spezielle Momente.
Lächle für dich.
docvoo - am Donnerstag, 2. März 2006, 01:16 - Rubrik: gedanken zum tag
oe1.orf.at
wie ich gerade per webradio durch die wunderbare sendung matrix vernehme wird das fördergeld im bereich der digitalen wiener szene per (web)software vergeben. es handelt sich um ein bewertungssystem mit welchem alle teilnehmer untereinander, zufällig verteilte punkte vergeben um fördergelder zu erspielen. die gesammelten punkte können letzten endes dann gegen echtes geld ausgetauscht werden.
beinahe schon revolutionär fühlt sich dieses 'kulturpolitischen experiment' für mich an und ich bin gespannt ob sich dieses system behaupten wird können. auf der anderen seite ist es schade dass die international agierende netbase mit diesem spiel allein aufgrund der vorhandenen größenordnung nicht überleben kann.
wie ich gerade per webradio durch die wunderbare sendung matrix vernehme wird das fördergeld im bereich der digitalen wiener szene per (web)software vergeben. es handelt sich um ein bewertungssystem mit welchem alle teilnehmer untereinander, zufällig verteilte punkte vergeben um fördergelder zu erspielen. die gesammelten punkte können letzten endes dann gegen echtes geld ausgetauscht werden.
beinahe schon revolutionär fühlt sich dieses 'kulturpolitischen experiment' für mich an und ich bin gespannt ob sich dieses system behaupten wird können. auf der anderen seite ist es schade dass die international agierende netbase mit diesem spiel allein aufgrund der vorhandenen größenordnung nicht überleben kann.
docvoo - am Sonntag, 19. Februar 2006, 23:19 - Rubrik: media.filter
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Zathura: A Space Adventure (2005) by Jon Favreau: Jumajii war ja damals ganz lustig. vorallem wegen Robin Williams. aber sonst auch. Zathura ist nicht.
Sky Captain and the World of Tomorrow (2004) by Kerry Conran: interessantes stilübungs revival und ein gelungener, weil halbwegs witziger schlusssatz/pointe. aber sonst: bei einem ohr rein,...
Star Trek: Nemesis (2002) by Stuart Baird: ich habe mir nichts erwartet. war amüsiert und beglückt durch klassiche enterprise-flieeg sounds. was braucht man mehr. andere brauchen es nicht. auch ok. vielleicht der letzte (unwahrscheinlich).
Stargate (1994) by Roland Emmerich: ich war der meinung ich hätte was versäumt. letzten endes schon unterhaltend aber es bestätigt sich nur wiederum: einzig MacGyver macht Stargate (die Serie) für mich auch nur irgendwie interessant.
Sky Captain and the World of Tomorrow (2004) by Kerry Conran: interessantes stilübungs revival und ein gelungener, weil halbwegs witziger schlusssatz/pointe. aber sonst: bei einem ohr rein,...
Star Trek: Nemesis (2002) by Stuart Baird: ich habe mir nichts erwartet. war amüsiert und beglückt durch klassiche enterprise-flieeg sounds. was braucht man mehr. andere brauchen es nicht. auch ok. vielleicht der letzte (unwahrscheinlich).
Stargate (1994) by Roland Emmerich: ich war der meinung ich hätte was versäumt. letzten endes schon unterhaltend aber es bestätigt sich nur wiederum: einzig MacGyver macht Stargate (die Serie) für mich auch nur irgendwie interessant.
derStandard.at
im zuge eines projekts des vorigen jahres durfte ich mich näher mit Paik befassen und ihn mit Paul Rand vergleichen. möge er in frieden ruhen.
im zuge eines projekts des vorigen jahres durfte ich mich näher mit Paik befassen und ihn mit Paul Rand vergleichen. möge er in frieden ruhen.
docvoo - am Sonntag, 19. Februar 2006, 18:37 - Rubrik: media.filter
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Fulham vs West Bromwich Albion

wenn man in betracht zieht dass ich vielleicht gut 20 minuten lockere gehzeit zu einem relativ großen fußballstadion habe in dem eine relativ legendäre grün-weiße mannschaft ihre künste relativ regelmäßig zur schau stellt, könnte man mir durchaus desinteresse vorwerfen. in gut zwei jahrzehnten habe ich es nicht geschafft einem lederkugelspiel leibhaftig beizuwohnen. diesem vorwurf möchte ich allerdings hier entgegen wirken. ich bin, so würde ich es gerne ausdrücken, selektiv. und auch wenn ich da jetzt zwei gewisse 'chefanalytiker' meines vormaligen haushalts laut auflachen höre im gedanken an von mir gestellte fragen nach der heim-mannschaft (wir sprechen hier von der sportlich passiven fernsehanzeige XXX-YYY 000:000 anhand derer fußballkenner im bruchteil einer sekunde die gewünschte antwort herausdestilieren können). wie man sich also schön bildlich vorstellen kann bin ich seit dieser legendären frage vollkommen außen vor und werde als chefanalytiker nicht mehr ernst genommen. daran kann ich zu meinen lebzeiten nichts mehr ändern, auch wenn ich durchaus gewisse ahnungen habe was denn nun abseits ist oder auch 'heinz' (ein sprachliches missverständnis das sich unerhört lange gehalten hat und einen dementsprechend großen aha-effekt erzeugte; in der rangliste der missverständnisse meilenweit vor den 'zuckape' chorälen die sich etwas später als schlichte bitte nach etwas 'mehr' heraus stellten). interessant ist es jedoch dass ich in der riege der besprochenen sofa-analytiker noch die aktivste fußballkarriere vorweisen kann. ich bin zuweilen leidenschaftlicher mitspieler diverser filigran-technik-kickerl die auf mein gemüt zugeschnitten zu sein scheinen. meist geht es auf ein tor und um nichts und der spaß wird durch zart vorhandenen ernst nur selten getrübt. und selbst in der wettkampf-hobbymanschaft-liga sparte war ich schon tätig obwohl ich sonst die stressig-sportliche kompetition scheue wie der teufel das weihwasser. weil genau dann wenn es um 'etwas geht' kann dieser sport zu etwas werden das ich so ganz und gar nicht schätze. die kunst liegt wohl in der feinverrührten mischung. lange rede kurzer sinn: ich war heute (gestern) bei meinem ersten fußballmatch. und was für eine schönes es war: Fulham gegen West Bromwich Albion.
wovon ich nämlich im vorigen absatz verabsäumt habe zu sprechen ist der österreichische fußball im speziellen der mich gar selten fasziniert und doch allermeistens eher geniert. es stimmt schon dass für den besuch eines spiels auch die stimmung maßgeblich ist, und diese findet sich in der bundesliga mit sicherheit zuhauf aber ich schätze es doch sehr auch vom sport an sich begeistert zu werden. als erstes spiel eines der premier league zu sehen konnte also nicht schaden. und in der tat passierte heute einiges erzählenswertes und interessantes. eine von mir ob ihrer dynamik respektierte menschenmasse beinahe absolut still in einer (vollen und ganzen) schweigeminute. insgesamt sieben tore. zahlreiche und sprachlich lehrreiche kreativgesänge. agitierende väter mit ihren söhnen. zusammengefasst: ein denkwürdiger tag. im (sportlichen) spiel (und all dem rundherum) stecken große 'menschliche' wahrheiten.
"Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr. (Plato, 427-348 od. 347 v.Chr., griechischer Philosoph)"


Fulham vs West Bromwich Albion
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kurz mit meinem arm hineinblinken in den kreisverkehr. linksverkehr. hier ist linksverkehr. aber ich muss in diesem moment nicht daran denken. ich fahren den weg nicht zum ersten mal. zwei autos überholen mich und mein lieb gewonnenes fünf-pfund-rad. ohne zu blinken auf den von hecken geschützten gehsteig und durch das s-gatter durchmanövrieren. der an den schmalen fußweg angrenzende sportplatz ist weißlich, fast grell beleuchte aber in der ferne verschwindet der weg in tiefem schwarz. ich habe mich noch nie sonderlich wohl gefühlt allein in der nacht. kurz bevor mich das schwarz verschluckt entscheide ich mich das gelblich-orange leuchtende dynamo-licht zuzuschalten und fahre weiter in die nacht. diese schmale abkürzung die später links an einem friedhof vorbeiführt hat mir des nächtens noch jedes mal eigenartige gedanken eingepflanzt und ich denke noch. ja. keine horrorfilme. ich brauche keine neuen ängste. das ist schon ok. und dann. ein einsamer schmerzhafter schrei. ich zucke zusammen und fahre einen kleinen haken. vermutlich ein tier. rede ich mir ein. während in meinem kopf sexualdeliktische csi-intro-szenen ablaufen. der schrei kam von rechts. gegenüber des friedhofs ein undurchschaubar verwachsenes gestrüpp und bäume. alles schwarz wie die nacht durch die ich jetzt mit schnelleren tritten fahre. ich bin froh den fußweg zu verlassen. der restliche heimweg ist gut beleuchtet wenn auch sicher viel gefährlicher als der unangenehm dunkle fußweg. ich fahre behände den radweg entlang. autos fahren an mir vorbei und ich fühle mich wie ein einsamer kämpfer in der fremde. es ist eine kalte nacht und meine nase rinnt. was wohl gerade all die menschen zu hause machen. mehrere hundert kilometer gen osten. wer wohl an mich denkt. ich radle und radle und verspüre keine körperliche erschöpfung aber die eigenwillige einsamkeit in mir. den leichten hügel hinunter schlängle ich mich zügig durch das suburbane strassengewirr. die nahezu immer gleichen backsteinhäuser ziehen an mir vorbei. wie vertraut mir all diese straßen in den letzten paar monaten geworden sind. ein zweiter und letzter kreisverkehr veranlasst mich zu einer engebildet gravitationellen beschleunigung, als ob die mitte des kreises ein planet und ich ein satellit wäre und schließlich. ich schnaufe zufrieden aber noch immer einsam. unser gartentor vor mir. durch die glastür sehe ich dass licht in der küche brennt. und drinnen erwartet mich ein vollkommen unerwartetes paket von amazon. von wem es wohl sein mag? es liegt jetzt neben mir und ich will es noch eine kleine weile nicht aufmachen. ich lächle. wer immer mir dieses geschenkt bereitet hat. das timing könnte kaum besser sein. ich bin zuhause. jemand beschenkt und denkt an mich. ich fühle mich nicht mehr so allein.
docvoo - am Donnerstag, 2. Februar 2006, 23:21 - Rubrik: gedanken zum tag

mpg file online for a little while.(32)
(30.01.06)
(directed by robert)
(goodbye.)
