so wie gerade eben. so soll regen sein.
kurz bevor ich die endstation der u-bahn erreiche beginnt es.
und es beginnt schnell. und ich erwische gleich einen bus, den ich kurz für mich alleine habe. fette dicke tropfen bilden auf den straßen einen teppich aus wasser. die frontscheibe des busses lässt fast nur noch erahnen wo die straße weitergeht.
allein beim sprint von der busstation zur rettenden haustür fange ich mit meinem körper sicher 2 liter wasser auf. ganz zu schweigen von den haaren. draußen atmet die natur auf. nahrung. und es tut der stadt gut wieder einmal vom staub befreit zu werden. ich liebe regen.
kurz bevor ich die endstation der u-bahn erreiche beginnt es.
und es beginnt schnell. und ich erwische gleich einen bus, den ich kurz für mich alleine habe. fette dicke tropfen bilden auf den straßen einen teppich aus wasser. die frontscheibe des busses lässt fast nur noch erahnen wo die straße weitergeht.
allein beim sprint von der busstation zur rettenden haustür fange ich mit meinem körper sicher 2 liter wasser auf. ganz zu schweigen von den haaren. draußen atmet die natur auf. nahrung. und es tut der stadt gut wieder einmal vom staub befreit zu werden. ich liebe regen.
docvoo - am Samstag, 24. Juli 2004, 15:21 - Rubrik: gedanken zum tag
19. Juli. Nach einem erstaunlich guten Schlaf im Zug. Sechs Freunde auf der Fahrt von Wien nach Verona. Hinaus aus dem Bahnhof. Merken das keine Karte von Verona da ist. Karte kaufen. Wo sind wir? Wohin wollen wir. Frühstücken am Platz bei der Arena di Verona. Die Menschen beobachten. Tour durch die Stadt. Photographieren. Sehenswürdigkeiten. In kleine Gassen. Vorbei an edlen Modedesigngeschäften. Auf zum Balkon der Julia. Erstaunt die abertausend Zettel und geformten, beschrifteten Kaugummi an den Wänden betrachten. Ein Polaroid auf der Wand entdecken. Die Liebe dieses Innenhofes spüren. So kitschig das auch sein mag. Hinein in einen kleinen Markt. Piazza Erbe. Eine schwere Hälfte Wassermelone kaufen. Mit einem kleinen Umweg zu einem Hügel spazieren. Lungadige San Giorgio. Außerhalb der Innenstadt. Davor den Fluss der Stadt, Fiume Adige, auf der Brücke, Ponte Garibaldi, überqueren. Auf dem Hügel oben. Castel S. Pietro. Zypressen. Pause machen. Hinunter schauen auf die Stadt. Die Wassermelone aufschneiden. Gemeinsam mit den 5 Freunden essen. Merken, dass die Wassermelone zu viel ist für alle. Den Rest der Melone in Stücke zurechtschneiden und auf dem kleinen Plateau an alle anwesenden Menschen verteilen. Lachende Gesichter finden. Dankende Worte gesagt bekommen. Spüren, dass es Tage gibt an denen alles möglich ist. Wundern wo der eine der fünf so lange geblieben ist. Er der ein WC sucht. Ihn begeistert zurückkommen sehen. Berichtend von einem gar wunderbaren WC in einem gar wunderbaren Restaurant namens Mako. Gemeinsam dorthin gehen und erstaunt sein. Auf den Sofas und Liegen unter Sonnenschirmen platz nehmen und etwas Kühles zu trinken bestellen. Die gute Musik genießen und doch merken, dass nur ein Stück ständig wiederholt wird. Spontan die nette Kellnerin fragen ob es möglich wäre eine CD von uns hinein zu geben. Sie erfreut nicken sehen. Die beinahe unglaubliche Idylle im Cafe bei eigener Musik genießen. Wie im eigenen Wohnzimmer. Keith Jarrett Trio Tokyo’96 von CD hören bevor sie am Abend in der Arena sein werden. Schwitzen ob der Hitze trotz dem Schatten des Schirms. Langsam wieder etwas Unruhe einkehren lassen. Für das Lokal einen kleinen Danke-Zettel kreieren den alle unterschreiben. Ein schönes Baumblatt dazulegen das man zuvor beim Spazierengehen gefunden hat. Glücklich vom Cafe aufbrechen. Eine etwas andere Route durch die Stadt zurückgehen. Davor abermals den Fluss überqueren. Ponte die Pietra. Etwas später dann noch einmal. Ponte Scaligero. Castel Vecchio. Dort gleich neben der Brücke. Die Steigen hinunter zum Fluss. Den Fluss wie ‚Ätsch’ aussprechen. Mit den Füßen hinein in den kühlenden Fluss. Steine übers Wasser fliegen lassen. Verzweifelt versuchen die Steine zum gegenüberliegenden Ufer zu bringen. Vergeblich. Zu weit weg. Die etwas heimtückische Hitze trotz dem kühlenden Wasser am Kopf spüren. Vor der Sonne wieder über die Brücke zurück zum Platz vor der Arena flüchten. Die restliche Zeit bis zum näheren Abend verbringen. Vor dem Konzert noch in eine Pizzeria in der Nähe essen gehen. Die Karten natürlich vorher holen um keinen Stress nachher aufkommen zu lassen. Am Abend zum Konzert gehen. Die wundervolle Atmosphäre der Arena genießen. Gespannt auf das Trio warten. Das Publikum beobachten so lange noch Licht ist. Das Licht ausgehen sehen. Extrem wundervolle und unbeschreibliche Musiker erleben. Keith Jarrett Piano. Gary Peacock Bass. Jack DeJohnette Schlagzeug. Sehen wie Keith während er spielt aufsteht und nahezu tanzt. Laute von sich gibt. Merken das hier etwas sehr sehr Besonderes passiert. Nach dem Konzert müde zum Bahnhof gehen. 20.Juli. 00:40. Zug nach Hause. Glücklich sein.
imdb link
Alles beginnt mit einer Jagd nach einem Huhn. Und plötzlich ziehen all die Kinder die dem Huhn auf Zuruf von einem älteren Jugendlichen folgen Waffen. Und sie laufen und schießen. Laufen und schießen. In den darauf folgenden 130 Minuten erzählt uns Busca-Pé die Geschichte einiger Bewohner der Stadt Gottes, einem Hausprojekt weit ab von Rio in dem hauptsächlich Schwarze wohnen. Er erzählt uns von sich und der Photographie, seinem Bruder der zuweilen Raubzüge mit zwei seiner Kumpanen unternimmt und früh von dem viel jüngeren 'Löckchen' erschossen wird, den Geschehnissen die das Leben in der Stadt Gottes veränderten und schließlich zu einem Bandenkrieg führten. Er erzählt uns aber vorallem vom Tod und dem Leben.
Ein brillianter Film. Wunderbare Farben. Kameraführung. Intelligent eingesetzte visuelle Effekte. Authentische Schauspieler. Oft dramatischer Schnitt. Ich bin begeistert. Und das ist vielleicht noch untertrieben.
Alles beginnt mit einer Jagd nach einem Huhn. Und plötzlich ziehen all die Kinder die dem Huhn auf Zuruf von einem älteren Jugendlichen folgen Waffen. Und sie laufen und schießen. Laufen und schießen. In den darauf folgenden 130 Minuten erzählt uns Busca-Pé die Geschichte einiger Bewohner der Stadt Gottes, einem Hausprojekt weit ab von Rio in dem hauptsächlich Schwarze wohnen. Er erzählt uns von sich und der Photographie, seinem Bruder der zuweilen Raubzüge mit zwei seiner Kumpanen unternimmt und früh von dem viel jüngeren 'Löckchen' erschossen wird, den Geschehnissen die das Leben in der Stadt Gottes veränderten und schließlich zu einem Bandenkrieg führten. Er erzählt uns aber vorallem vom Tod und dem Leben.
Ein brillianter Film. Wunderbare Farben. Kameraführung. Intelligent eingesetzte visuelle Effekte. Authentische Schauspieler. Oft dramatischer Schnitt. Ich bin begeistert. Und das ist vielleicht noch untertrieben.
was ich wirklich nicht verstehen kann ist, wenn menschen sich bei menschen über nicht anwesende menschen beschweren. sie schlecht reden. keine wertschätzung für das da ist was sie machen. aber direkt wird nichts mitgeteilt.
eine 3 eckpfeiler indirekt kommunikation. sehr ungesund. ich bin dann akut oft dermaßen agressiv. micht schreckt das. weil ich das sonst fast nie bin. es verletzt einfach nicht geschätzt zu werden, obwohl man sich genau das wünscht. chefitäten aller länder: kommuniziert direkt mit euren mitarbeitern. sie werden es euch danken.
eine 3 eckpfeiler indirekt kommunikation. sehr ungesund. ich bin dann akut oft dermaßen agressiv. micht schreckt das. weil ich das sonst fast nie bin. es verletzt einfach nicht geschätzt zu werden, obwohl man sich genau das wünscht. chefitäten aller länder: kommuniziert direkt mit euren mitarbeitern. sie werden es euch danken.
docvoo - am Freitag, 16. Juli 2004, 20:12 - Rubrik: gedanken zum tag
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Pulp Fiction - Existentialist Counterpoint
(via monochrom.at/english)
Museum has flush of inspiration
(via boingboing.net)
1st Conference on Advanced Nanotechnology:
Research, Applications, and Policy
(via boingboing.net)
(via monochrom.at/english)
Museum has flush of inspiration
(via boingboing.net)
1st Conference on Advanced Nanotechnology:
Research, Applications, and Policy
(via boingboing.net)
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Gleich nach dem Film bildeten sich in unserem kleinen Zuschauerraum zwei Gruppen. Also eher: eine Gruppe und S. Die Gruppe hatte sich auf den sehr langsamen und etwas eigenwilligen Kultfilm eingelassen und den Freiraum des Films als Gedankenspielraum wahrgenommen und wollte nun S. davon überzeugen dass dies die besser Position wäre. S. hingegen war total konträrer Meinung , hielt nichts von der Überzeugung der Gruppe der Film hätte Tiefe und Sinn. Ich sage jetzt: Filme die derartige Kontroversen erzeugen haben schon mehr geschafft als so manch' anderes belangloses Werk. Abgesehen davon hat mir die Rolle die die Photographie im Film spielt sehr zugesagt und mir Lust auf Schwarz-Weiß-Photos gemacht. Und auch den Klängen der Filmmusik von Herbert(damals noch nicht Herbie) Hancock war ich natürlich nicht abgeneigt. Philosophische Ansätze die beim Heimweg mit Freund P. entstanden sind wage ich um 01:01 nicht mehr auszuformulieren.
Gleich nach dem Film bildeten sich in unserem kleinen Zuschauerraum zwei Gruppen. Also eher: eine Gruppe und S. Die Gruppe hatte sich auf den sehr langsamen und etwas eigenwilligen Kultfilm eingelassen und den Freiraum des Films als Gedankenspielraum wahrgenommen und wollte nun S. davon überzeugen dass dies die besser Position wäre. S. hingegen war total konträrer Meinung , hielt nichts von der Überzeugung der Gruppe der Film hätte Tiefe und Sinn. Ich sage jetzt: Filme die derartige Kontroversen erzeugen haben schon mehr geschafft als so manch' anderes belangloses Werk. Abgesehen davon hat mir die Rolle die die Photographie im Film spielt sehr zugesagt und mir Lust auf Schwarz-Weiß-Photos gemacht. Und auch den Klängen der Filmmusik von Herbert(damals noch nicht Herbie) Hancock war ich natürlich nicht abgeneigt. Philosophische Ansätze die beim Heimweg mit Freund P. entstanden sind wage ich um 01:01 nicht mehr auszuformulieren.
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