licht aus. stille. meine atmung wird mir bewusst. regentropfen. wind in den bäumen. rauschen. die wunderschönste geräuschkulisse der welt. und ich denke an dich. und ich weine. weine und lächle. weine. 2 schritte zum fenster. öffnen. tief die feuchtigkeit einatmen. die lippen leicht geöffnet. ich strecke meinen arm so weit hinaus wie ich kann. spüre die tropfen auf meiner haut. vielleicht gottes tränen. vielleicht. ich wünsche mir arme um mich. berühre mit der hand mein gesicht um zu wissen dass ich bin. rauschen. wind in den bäumen. regentropfen. meine atmung wird mir bewusst. stille. licht an.
docvoo - am Dienstag, 24. August 2004, 20:26 - Rubrik: gedanken zum tag
es gibt mindestens soviele möglichkeiten die zeit zu durchschreiten wie den raum. sekunden. minuten. stunden. tage. jahre. dekaden. jahrhunderte. jahrtausende. jahrmillionen.
genießen. verweilen. hetzen. durchschreiten. passieren lassen. aufmerksamkeit schenken. verschlafen. gestalten.
Die Zeitfalte von Madeleine L'Engle
http://www.wasistzeit.de/
http://www.mlahanas.de/Greeks/Clocks.htm
http://science.howstuffworks.com/time.htm
http://inventors.about.com/library/weekly/aa070701a.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/Second
http://en.wikipedia.org/wiki/Time
genießen. verweilen. hetzen. durchschreiten. passieren lassen. aufmerksamkeit schenken. verschlafen. gestalten.
Die Zeitfalte von Madeleine L'Engle
http://www.wasistzeit.de/
http://www.mlahanas.de/Greeks/Clocks.htm
http://science.howstuffworks.com/time.htm
http://inventors.about.com/library/weekly/aa070701a.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/Second
http://en.wikipedia.org/wiki/Time
docvoo - am Mittwoch, 18. August 2004, 18:44 - Rubrik: gedanken zum tag
Josef Zawinul. Cannonball Adderley - alto sax | Nat Adderley - cornet | Joe Zawinul - piano | Victor Gaskin - bass | Roy McCordy - drums.
teile dieses wunderschönen stückes höre ich als signation bei ö1. stehe nach dem geschirrabwaschen beim fenster. draußen wird es dunkel. die küche wird dennoch vom restlichen tageslicht erhellt. die farben des gartens verlieren an kraft ob der kommenden dunkelheit. ich lächle über mein ganzes gesicht und spüre die gänsehaut die langsam meinen ganzen körper bedeckt. in solchen momenten liebe ich das leben.
teile dieses wunderschönen stückes höre ich als signation bei ö1. stehe nach dem geschirrabwaschen beim fenster. draußen wird es dunkel. die küche wird dennoch vom restlichen tageslicht erhellt. die farben des gartens verlieren an kraft ob der kommenden dunkelheit. ich lächle über mein ganzes gesicht und spüre die gänsehaut die langsam meinen ganzen körper bedeckt. in solchen momenten liebe ich das leben.
docvoo - am Montag, 9. August 2004, 20:17 - Rubrik: gedanken zum tag
http://www.blogshares.com/blogs.php?blog=http://docvoo.twoday.net%2F
angsthaben.
ich denke das will ich jetzt.
wenn auch vielleicht etwas unangebracht.
da werde 'ich' also quasi aktientechnisch bewertet.
ohne mein zutun angelegt.
warum beunruhigt mich das.
warum.
angsthaben.
ich denke das will ich jetzt.
wenn auch vielleicht etwas unangebracht.
da werde 'ich' also quasi aktientechnisch bewertet.
ohne mein zutun angelegt.
warum beunruhigt mich das.
warum.
http://www.dashes.com/links/
http://www.robertreich.de/index.php?clickid=home
http://www.technologyreview.com/
http://www.the5k.org
http://notizen.typepad.com/aus_der_provinz/
im speziellen sei dies hier hervorgehoben:
http://www.google.com/jobs/britney.html
(via http://www.google.com/jobs/great-people-needed.html)
das sollte schon einen kleinen lacher wert sein.
edit: google geizt nicht mit (job)reizen.
edit2: surfen kann durchaus süchtig machen.
rudy rucker. derzeitiger guestblogger bei boingboing.net
http://www.robertreich.de/index.php?clickid=home
http://www.technologyreview.com/
http://www.the5k.org
http://notizen.typepad.com/aus_der_provinz/
im speziellen sei dies hier hervorgehoben:
http://www.google.com/jobs/britney.html
(via http://www.google.com/jobs/great-people-needed.html)
das sollte schon einen kleinen lacher wert sein.
edit: google geizt nicht mit (job)reizen.
edit2: surfen kann durchaus süchtig machen.
rudy rucker. derzeitiger guestblogger bei boingboing.net
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man sitzt im bus. am weg zu freunden. abend und so weiter.
seit beginn der fahrt hat man aus einer kleinen gier heraus zwei anstatt nur ein stück orangengeschmackkaugummi im mund und es wird langsam anstrengend zu kauen. und zu reden. mit der schulkollegin der jüngeren schwester. aber man ist ja freundlich und so weiter. betont lässig steigt man dann doch etwas befreit dort aus wo man hinwill und entfernt die mittlerweile riesige kaumasse vorerst aus dem mundraum. an dem naheliegenden abfallbehälter ist man schon längst lässig vorbeigegangen und erspäht deswegen in der mitte des parks auf der anderen seite der strasse in unwahrscheinlicher entfernung einen anderen ebensolchen behälter. noch im gedanken ob man, um die vorhandene lässigkeit noch zusätzlich zu steigern und obwohl der bus inklusive freundin der schwester schon längst weit weg, den kaugummi elegant wegkicken sollte, beginnt man mit einer wurfbewegung des arms. zweifelsohne um den kaugummi in dem unwahrscheinlich weit entfernten parkabfallbehälter zu versenken, jedoch nicht mit unbedingtem willen. also abermals mit überschwappender lässigkeit. da ist es, wie soll ich sagen, einfach herzerwärmend wenn der in der dunkelheit kaum sichtbare kaugummi den metallenen abfallkübelrand zum klingen bringt um darauf hin fachgerecht im kübel platz zu nehmen. man lächelt und verschwindet lässigen schrittes in der stille der nacht.
seit beginn der fahrt hat man aus einer kleinen gier heraus zwei anstatt nur ein stück orangengeschmackkaugummi im mund und es wird langsam anstrengend zu kauen. und zu reden. mit der schulkollegin der jüngeren schwester. aber man ist ja freundlich und so weiter. betont lässig steigt man dann doch etwas befreit dort aus wo man hinwill und entfernt die mittlerweile riesige kaumasse vorerst aus dem mundraum. an dem naheliegenden abfallbehälter ist man schon längst lässig vorbeigegangen und erspäht deswegen in der mitte des parks auf der anderen seite der strasse in unwahrscheinlicher entfernung einen anderen ebensolchen behälter. noch im gedanken ob man, um die vorhandene lässigkeit noch zusätzlich zu steigern und obwohl der bus inklusive freundin der schwester schon längst weit weg, den kaugummi elegant wegkicken sollte, beginnt man mit einer wurfbewegung des arms. zweifelsohne um den kaugummi in dem unwahrscheinlich weit entfernten parkabfallbehälter zu versenken, jedoch nicht mit unbedingtem willen. also abermals mit überschwappender lässigkeit. da ist es, wie soll ich sagen, einfach herzerwärmend wenn der in der dunkelheit kaum sichtbare kaugummi den metallenen abfallkübelrand zum klingen bringt um darauf hin fachgerecht im kübel platz zu nehmen. man lächelt und verschwindet lässigen schrittes in der stille der nacht.
docvoo - am Montag, 2. August 2004, 17:38 - Rubrik: gedanken zum tag
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imdb link
Zum Gedenken an den großen Marlon Brando brachte der ORF heute diesen Film am Nachmittag. Beinahe 3 Stunden hat er mich an diesem schönen Tag beim Fernseher sitzen lassen und ich bin mir gerade nicht ganz sicher warum. Ich glaube ich wollte Brando irgendwie meine Ehre erweisen. Sozusagen. Der Film selbst ist nicht immer kurzweilig und hat mit Sicherheit seine Fehler. Ich bin gerade jetzt dennoch geneigt zu sagen er hat mir irgendwie gefallen, auch wenn er mich nicht überzeugt hat. Wie ich gerade lese, dürfte Brando im Zuge des Films Tarita kennen und lieben gelernt haben. Sie stellt eine der Bewohnerinnen von Tahiti dar. 2 Kinder und Scheidung. Oho. Was da alles auftaucht. Lesenswert:
Department of strange coincidences: Brando's second wife, the actress Movita, portrayed the island girl Tehanni in Mutiny on the Bounty (1935). And, Brando's later wife, the actress Tarita, portrayed the island girl Miamiti in Mutiny on the Bounty (1962).
Er hatte neun Kinder. 3 Ehen. 2 davon geschieden, eine annulliert.
Zum Schluss vielleicht noch:
His signature was considered so valuable to collectors, that many personal checks he wrote were never cashed because his signature was usually worth more than the amount on the check.
Den Rest selbst nachlesen. Zahlt sich aus. Farewell, farewell Mr. Brando. Ihre Stimme erklingt noch nach ihrem Tode:
His last role was a voice performance in an animated comedy, "Big Bug Man", about a candy-factory owner (voiced by Brendan Fraser) who gets superpowers after bugs bites him. The film is set for release in 2006, and Brando provides the voice of Mrs. Sour, the owner of the candy factory.
Zum Gedenken an den großen Marlon Brando brachte der ORF heute diesen Film am Nachmittag. Beinahe 3 Stunden hat er mich an diesem schönen Tag beim Fernseher sitzen lassen und ich bin mir gerade nicht ganz sicher warum. Ich glaube ich wollte Brando irgendwie meine Ehre erweisen. Sozusagen. Der Film selbst ist nicht immer kurzweilig und hat mit Sicherheit seine Fehler. Ich bin gerade jetzt dennoch geneigt zu sagen er hat mir irgendwie gefallen, auch wenn er mich nicht überzeugt hat. Wie ich gerade lese, dürfte Brando im Zuge des Films Tarita kennen und lieben gelernt haben. Sie stellt eine der Bewohnerinnen von Tahiti dar. 2 Kinder und Scheidung. Oho. Was da alles auftaucht. Lesenswert:
Department of strange coincidences: Brando's second wife, the actress Movita, portrayed the island girl Tehanni in Mutiny on the Bounty (1935). And, Brando's later wife, the actress Tarita, portrayed the island girl Miamiti in Mutiny on the Bounty (1962).
Er hatte neun Kinder. 3 Ehen. 2 davon geschieden, eine annulliert.
Zum Schluss vielleicht noch:
His signature was considered so valuable to collectors, that many personal checks he wrote were never cashed because his signature was usually worth more than the amount on the check.
Den Rest selbst nachlesen. Zahlt sich aus. Farewell, farewell Mr. Brando. Ihre Stimme erklingt noch nach ihrem Tode:
His last role was a voice performance in an animated comedy, "Big Bug Man", about a candy-factory owner (voiced by Brendan Fraser) who gets superpowers after bugs bites him. The film is set for release in 2006, and Brando provides the voice of Mrs. Sour, the owner of the candy factory.
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In letzter Zeit habe ich oft das Gefühl, dass sich Thematiken innerhalb der Filme die ich mir anschaue wiederholen. Ähnlich wie bei dem "schönen Geist", hat mich auch "Girl, Interrupted" wieder auf die Ebene geführt die mich an meiner Wahrnehmung und Realität zweifeln lässt. Ich habe mich auch sofort wieder an einen fast noch eindrucksvolleren Film mit ähnlicher Thematik erinnert: One Flew Over the Cuckoo's Nest (1975).
In dem kleinen Folder innerhalb der DVD Schachtel steht, dass dieses Projekt der Frau Winona Ryder sehr am Herzen lag, da sie sich selbst einmal in einen Nervenklink einweisen hat lassen. Ihr Welt war für sie nicht mehr funktionsfähig. Somit wurde ihr die Verfilmung dieser wahren Geschichte zum Anliegen. Gleich in den ersten Momenten des Films passiert aber etwas, was der Stimmung nicht gut tut. Susanna Kaysen, gespielt von Winona, stellt dem Publikum aus dem Offset Fragen. Darunter auch die folgende: "...oder haben sie schon jemals Kleidung gestohlen obwohl sie das Geld dafür gehabt hätten..." Das zerstört natürlich zwangsläufig die Stimmung die gerade eben aufzubauen versucht wird, da man an den 'Zwischenfall' in Winona's echtem Leben denken muss. Angeblich hat der Designer dessen Kleider sie gestohlen hat, sie jetzt als Werbeträgerin engagiert. Strange World.
Angelina Jolie, die hier in einer Oscar prämierten Nebenrolle zu sehen ist, hat diesen Preis auch verdient, denke ich. Ein feiner Film. Merci.
In letzter Zeit habe ich oft das Gefühl, dass sich Thematiken innerhalb der Filme die ich mir anschaue wiederholen. Ähnlich wie bei dem "schönen Geist", hat mich auch "Girl, Interrupted" wieder auf die Ebene geführt die mich an meiner Wahrnehmung und Realität zweifeln lässt. Ich habe mich auch sofort wieder an einen fast noch eindrucksvolleren Film mit ähnlicher Thematik erinnert: One Flew Over the Cuckoo's Nest (1975).
In dem kleinen Folder innerhalb der DVD Schachtel steht, dass dieses Projekt der Frau Winona Ryder sehr am Herzen lag, da sie sich selbst einmal in einen Nervenklink einweisen hat lassen. Ihr Welt war für sie nicht mehr funktionsfähig. Somit wurde ihr die Verfilmung dieser wahren Geschichte zum Anliegen. Gleich in den ersten Momenten des Films passiert aber etwas, was der Stimmung nicht gut tut. Susanna Kaysen, gespielt von Winona, stellt dem Publikum aus dem Offset Fragen. Darunter auch die folgende: "...oder haben sie schon jemals Kleidung gestohlen obwohl sie das Geld dafür gehabt hätten..." Das zerstört natürlich zwangsläufig die Stimmung die gerade eben aufzubauen versucht wird, da man an den 'Zwischenfall' in Winona's echtem Leben denken muss. Angeblich hat der Designer dessen Kleider sie gestohlen hat, sie jetzt als Werbeträgerin engagiert. Strange World.
Angelina Jolie, die hier in einer Oscar prämierten Nebenrolle zu sehen ist, hat diesen Preis auch verdient, denke ich. Ein feiner Film. Merci.
