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viele dinge schätzt man ja bekanntlich erst so richtig wenn man sie nicht mehr hat. den garten werde ich vermissen. barfuß über gras zu gehen. in der sonne liegen. den himmel betrachten. weit weg sein und sich kaum dabei bewegen. sich von den halmen an den füßen kitzeln lassen. 3 schnelle bewegungen und ich stehe am balkon des nachbarhauses. die sonne in meinem gesicht und ich lächle in richtung der drei freunde die gerade gekommen sind.

ein jahr hat viele tage. ein tage viele stunden.
eine stunde viele minuten. eine minute viele sekunden.
ein moment kann manchmal mehr und manchmal weniger lang dauern.
momente die minuten lang dauern sind selten. es gibt sie aber trotzdem. ich weiß nicht wie es ist 50 jahre alt zu werden. mein vater weiß das ab heute(eigentlich gestern). vielleicht sollte ich ihn fragen wie das ist. ich befürchte er wird es mir nicht sagen können. wissen wird er es trotzdem. ich bin gespannt wie ich sein werde. gespannt auf all die momente. das leben ist schön.

so wie es heute geregnet hat. wunderschön.
gerade jetzt bereue ich es etwas, nicht getanzt zu haben mit diesen dicken tropfen. nachher vollkommen nass. bei einem meiner fenster kleine wasserfälle die scheinbar nicht mehr aufhören.
wenn es regent bekommt das dach über dem kopf. die höhle. ganz neue angenehme eigenschaften. wohlig warm und trocken. es fehlt nur der frisch angeheizte kamin zum kitsch.
manchmal ist kitsch sehr brauchbar. vielleicht sogar notwendig.

es ist gut über dinge zu reden.
sie zu kommunizieren. es hilft dem gegenüber zu wissen was los ist.
und es erleichtert. manchmal kann auch rasenmähen eine
entspannende tätigkeit darstellen.
mich erdrückt zuweilen die komplexität der welt in der ich lebe.
die situationen die entstehen. ich fühle mich dem nicht immer
gewachsen. ich verzweifle manchmal an der fülle der möglichkeiten.
da ist rasenmähen doch irgendwie einfach dagegen.

In den Genuss von Ash unplugged kam ich heut auf Grund von zwei Dingen: Einerseits Radio FM4 das immer wieder einmal so nette, 'nur-Gewinner-können-kommen' Veranstaltungen(die Quizfragen) organisiert und andererseits Nikolaus, der mich eine halbe Stunde nach Dienstschluss erreicht und mich spontan fragt ob ich denn nicht mitkommen will. [Aufgrund eines GMX Spammailfilterfehlers hat er das Gewinnmail erst eine halbe Stunde vorher gelesen. Stress pur. Er selbst glaubt kaum mehr daran rechtzeitig hinzukommen.] Gleich und so. Ich dachte bei mir: Wäre doch blöd jetzt 'Nein' zu sagen. Wir schafften es dann tatsächlich wie in einem kitschigen Film doch noch pünktlich zu kommen(trotz Mörder-Straßenverkehr undund). Ein wundervoller Abend. Auch was danach EM-technisch folgte war, um es wie Martin Blumenau(FM4, seine Ansprache vor dem Ahs Konzert war alles was wir versäumten, nein wie schade) zu sagen, ein Traum. England fährt nach Hause. Portugal lächelt bis in alle Ewigkeit. Danke Nikolaus. Danke Ash. Danke England. Danke Portugal.

 

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