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über ein solarprojekt spricht er mit ihr. gesponsert von so einer dubiosen pharmafirma sagt er. da könne man nichts machen. gutes projekt. fragwürdiger sponsor. ich sitze mit dem rücken zu ihnen gekehrt und lasse meine gedanken um ihr mögliches aussehen kreisen. sie spricht nicht sehr viel aber irgendwie liegt eine gewisse zärtlichkeit im raum. eine verbindung. jetzt ist es zeit für ihn auszusteigen. wunderbar nervös verabschieden sich die zwei. versprechen einander sich zu melden. eilende abschiedsküsschen. als wir abfahren ist es schwer durch das menschengewirr hindurch zu blicken und so sieht er ihr heftiges abschiedswinken nicht obwohl sein blick sehnsuchtsvoll suchend an den abfahrenden wägen hängen bleibt. später schaue ich lächelnd der etwas älteren frau nach. riesige siebzigerjahre brillengläser, leicht geduckte körperhaltung. zärtlich und vorsichtig tapst sie heimwärts und ihre gedanken kreisen so sehnsuchtsvoll um ihn dass ich sie beinahe hören kann.

Get up in the morning slaving for bread, Sir
So that every mouth can be fed
Poor me, the Israelites

(via Robert Rotifer)

rest in peace.

"Heute dominiert nur mehr ein politisches Lager. Und vom Gleichgewicht des Schreckens ist nur mehr der Schrecken geblieben": Armin Wolf zur Lage des ORF
(via chorherr)

sciencemuseum
Science Museum London

This is a film [Three Colours: Red] about communication that disappears. We have better and better tools and less and less communication with each other. We only exchange information.
Krzysztof Kieslowski

(Marek Haltof: The cinema of Krzysztof Kieslowski - variations on destiny and chance)

 

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